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17. Mai 1930
Berlin | Deutsches Reich | Max Valier stirbt bei Brennkammerexplosion
10. Oktober 1933
Bohmte | Deutsches Reich | Tote: 3 | Explosion in der Werkstatt von Reinhold Tiling
16. Juli 1934
Kummersdorf | Deutsches Reich | Tote: 3 | Triebwerksexplosion bei Bodentest
1944 ?
Tucheler Heide | Deutsches Reich | Bei einem Versuchsstart stürzt eine A4-Rakete in einen Schützengraben, in dem sich mehrere Personen befinden – mehrere Tote.
28. August 1944
KZ-Nebenlager Redl-Zipf | Deutsches Reich | Tote: 24 | Explosion eines A4-Versuchstriebwerk auf dem Raketenprüfstand „Schlier“. Unter den Toten ist die Raketentechnikerin Ilse Oberth, Tochter Hermann Oberths.
1. März 1945
Fluggerät: Bachem Ba 349 Natter | Tote: 1 | Absturz nach Start. Erster bemannter Raketenflug überhaupt. Pilot: OLT Lothar Sieber. Eine Starthilfsrakete konnte nicht abgeworfen werden, was bei dem anschließenden Manöver das Auslösen des Bremsschirms verhinderte.
24. Oktober 1960
Baikonur | Kasachische SSR | Tote: über 126 | Explosion einer R-16 auf der Startrampe (siehe Nedelin-Katastrophe)
22. März 1961
Während eines mehrtägigen Trainingsaufenthalts in einer mit reinem Sauerstoff gefüllten Isolationszelle verbrennt der Kosmonaut Walentin Bondarenko. Bei dem Versuch, einige Sensoren von seinem Körper mit einem in Alkohol getränkten Wattebausch zu entfernen, wirft er diesen unachtsam beiseite. Der Wattebausch fällt auf eine glühende Heizspirale und fängt sofort Feuer. In der Zelle breitet sich das Feuer rasend schnell aus. Bondarenko kann zwar noch lebend gerettet werden, stirbt aber am nächsten Tag an seinen schweren Verletzungen.
14. April 1964
Cape Canaveral | USA | Tote: 3 | Rakete zündet im Montageraum.
7. Mai 1964
Braunlage | Deutschland | Tote: 3 | Bei der Vorführung von Postraketen von Gerhard Zucker explodiert eine Rakete kurz nach dem Start, Trümmer treffen Menschen in der Zuschauermenge.
14. Dezember 1966
Baikonur | Kasachische SSR | Das zweite angefertigte Exemplar des neuen Sojus-Raumschiffs soll zu einem unbemannten Testflug gestartet werden. Da die Triebwerke nicht korrekt arbeiten, wird der Start noch auf der Startrampe abgebrochen. 27 Minuten später, während des Enttankens, zündet der Rettungsturm, worauf die Rakete in Brand gerät und kurz darauf explodiert. Mindestens eine Person kommt dabei ums Leben.
27. Januar 1967
An Bord einer Apollo-Kommandokapsel bricht während einer Startsimulation der auf dem Starttisch stehenden Rakete Feuer aus. Die drei Astronauten Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee sterben. Siehe dazu: Apollo 1
24. April 1967
Bei Sojus 1 treten im Orbit Stabilisationsprobleme auf. Bei der Landung verbleibt der Hauptschirm im Behälter, der Reserveschirm verfängt sich mit dem nicht abwerfbaren Hilfsschirm, die Landekapsel stürzt ab. Der Kosmonaut Wladimir Komarow stirbt beim Aufprall.
15. November 1967
Ein amerikanisches Raketenflugzeug vom Typ X-15A gerät in 80 km Höhe außer Kontrolle und zerbricht beim Wiedereintritt in die Atmosphäre. Der Pilot Michael Adams wird getötet.
14. April 1970
Bei der amerikanischen Mission Apollo 13 explodiert 55 Stunden nach dem Start ein Sauerstofftank. Die geplante Mondlandung muss abgesagt werden, alle drei Mannschaftsmitglieder werden gerettet. 1995 wurde das Drama verfilmt, siehe Apollo 13 (Film).
29. Juni 1971
Bei der Landung der Rückkehrkapsel des Raumschiffs Sojus 11 ersticken die Kosmonauten Georgi Dobrowolski, Wiktor Pazajew und Wladislaw Wolkow. Ein Frischluftventil hatte sich beim Absprengen des Service-Moduls nach erfolgtem Bremsmanöver noch im All zu früh geöffnet, so dass die Atemluft aus der Rückkehrkapsel entwich. Druckanzüge wurden in der Kapsel nicht getragen.
26. Juni 1973
Plessezk | RSFSR | Bei der Explosion einer startklaren Kosmos-3M-Rakete auf der Startrampe kommen in Plessezk neun Personen ums Leben.
18. März 1980
1980 Plessezk | RSFSR | Während des Auftankens explodiert in der sowjetischen Raumfahrtbasis Plessezk direkt auf der Startrampe eine „Wostok-2M“-Rakete. 48 Menschen werden getötet.
26. September 1983
Während des Starts gerät die Trägerrakete von Sojus T-10-1 auf dem Starttisch in Brand und explodiert. Das Raumschiff mit den Kosmonauten wird durch das automatisierte Rettungssystem von der Rakete gezogen, die Besatzung bleibt unverletzt.
28. Januar 1986
Die Raumfähre Challenger explodiert 73 Sekunden nach dem Start. Sieben Astronauten (Dick Scobee, Michael Smith, Ronald McNair, Ellison Onizuka, Judith Resnik, Gregory Jarvis und Christa McAuliffe) sterben. Siehe dazu: STS-51-L.
25. Januar 1995
Eine chinesische Trägerrakete vom Typ „CZ-2E“ stürzt nach dem Start ab. Trümmer töten 20 Bewohner eines Dorfes.
14. oder 15. Februar 1996
Volksrepublik China | Wenige Sekunden nach dem Start vom Raumfahrtzentrum Xichang weicht eine chinesische Rakete vom Typ „CCZ-3B“ mit einem kommerziellen Intelsat-Kommunikationssatelliten vom Kurs ab und schlägt in einem nur wenige Kilometer entfernten Dorf auf, wo die noch nahezu vollbetankte Rakete explodiert. Medien und westliche Experten werden nicht an den Unfallort gelassen. Offiziell werden von der chinesischen Führung sechs Tote und 57 Verletzte bestätigt, inoffizielle Stellen sprechen sogar von bis zu 500 Toten.
15. Oktober 2002
Eine Sojus-U-Rakete stürzt nur Sekunden nach dem Start in Plessezk zurück auf die Startplattform und explodiert. Ein Soldat wird durch die Explosionsdruckwelle in einem benachbarten Gebäude getötet.
1. Februar 2003
Bei der Rückkehr zur Erde wird die Raumfähre Columbia aufgrund einer beim Start erfolgten Beschädigung des Hitzeschildes zerstört. Sechs amerikanische und ein israelischer Astronaut sterben (Rick Husband, William C. McCool, Michael P. Anderson, David M. Brown, Kalpana Chawla, Laurel Clark und Ilan Ramon). Siehe dazu: STS-107.
22. August 2003
Alcântar | Brasilien | Eine brasilianische Trägerrakete vom Typ „VLS-1“ explodiert bei Startvorbereitungen und tötet 21 Techniker. Siehe dazu: Brasilianische Raketenexplosion
Quellen: Wikipedia 1 | 2
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Max Valier in seinem Rückstoss-Versuchs-Wagen, tödlich verunglückt am 17. Mai 1930

Bachem Ba 349 Natter | Erster bemannter Raketenflug überhaupt. Pilot: OLT Lothar Sieber, tödlich verunglückt am 1. März 1945

Virgil Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee, Apollo 1 Crew, tödlich verunglückt am 27. Januar 1967

Die Kosmonauten Georgi Dobrowolski, Wiktor Pazajew und Wladislaw Wolkow, tödlich verunglückt am 29. Juni 1971
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