|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

Von Links nach Rechts: Dr. Ernst Stuhlinger, a member of the original German rocket team who directed the Research Projects Office, Army Ballistic Missile Agency (ABMA); Major General Holger Toftoy, who consolidated U.S. missile and rocketry development; Professor Herman Oberth, a rocket pioneer and Dr. von Braun's mentor; Dr. Wernher von Braun, Director, Development Operation Division, ABMA; and Dr. Robert Lusser, who served as assistant director for Reliability Engineering for ABMA. This photograph was taken February 1, 1956 by Hank Walker and appeared in February 27, 1956 issue of Life magazine.
|
|
Hermann Oberth
Hermann Oberth gab im Jahr 1923 mit seinem Buch, "Die Rakete zu den Planetenräumen" den Startsschuss zur Eroberung des Weltalls. Er inspirierte Wernher von Braun und gehört vor Ziolkowski und Goddard zu den drei bedeutendsten Vordenkern der Raumfahrt und Raketentechnik. Oberth war der einzige von den Dreien, der die ersten Weltraumissionen der Menschheit noch miterleben konnte. Eines seiner Verdienste ist die Herausstellung der Bedeutung von Raumstationen für die weitere Erforschung des Weltall. Neben seinen Werken zu Themen der Weltraumfahrt hat er sich ebenfalls engagiert zu Themen der Psychologie, Philosophie und Politik geäußert. Seine diesbezüglichen Gedanken sind beachtenswert!
Oberths technische Lieblingsidee war der Weltraumspiegel. Sein größtes Anliegen des Wohl der Menschen.
Im Bild Hermann Oberth (im Vordergrund) und vier weitere Pioniere der Raumfahrt vor Modellen der Raketen, die Sie in den 50er Jahren für das amerikanische Militär und die NASA entwickelt hatten.
© Pierre Kynast, September 2010
|
| Bücher von Hermann Oberth |
|
|
|
| Kakokratie. Der Weltfeind Nr. 1
"Kakòs" heisst auf griechisch "schlecht" und "Kratia" heisst die "Herrschaft", "Kakokratie" heisst also die Herrschaft der (oder des) Schlechten.
Im Leben stehen einem Anständigen Charakter so und soviele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen, daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt.
Der Verfasser ist als Psychologe und Geschichtsphilosoph nicht so bekannt, wie als Raumfahrtforscher, darum aber nicht schwächer. Er macht dies soziologische Gesetz für die heutige Menschheitskrise verantwortlich und untersucht in diesem Büchlein, was dagegen getan werden könnte, bevor es zu spät ist.
Feucht, 1976
Uni - Verlag Dr. Roth - Oberth
8501 Feucht, Pfinzingstraße 10a
|
|
 |
|
|
|
| Die Rakete zu den Planetenräumen
"Bis zur Herausgabe dieses Buches [im Jahr 1923] war der Gedanke einer künftigen Weltraumfahrt nicht viel mehr als ein Gebilde schwärmerischer Phantasie. Gewiß hatte auch Hermann Oberth seine Vorgänger: Wie alle Wissenschaftler, so baute auch er seinen Beitrag zum Fortschritt auf ererbtem Gedankengut auf. Der Franzose Jules Verne hatte den Mond mit einer Riesenkanone zu erreichen gesucht und bereits richtig die hierzu erforderliche Geschoßgeschwindigkeit errechnet. Der Deutsche Hermann Ganswindt und der Russe Konstantin Eduard Ziolkowsky hatten bereits auf die Vorzüge des Raketenprinzips für den Bau eines Raumschiffs hingewiesen. Der Amerikaner Goddard hatte erklärt, daß es möglich sei, mit mehrstufigen Pulverrraketen den luftleeren Raum zu erreichen und vielleicht sogar eine Blitzlichtladung auf der Mondoberfläche zur Entzündung zu bringen. Dennoch wäre jedem Physiker und Mathematiker der Gedanke, sich mit einer wissenschaftlichen Analyse des Problems der Raumfahrt zu beschäftigen, völlig abwegig und absurd erschienen.
Hermann Oberth war der erste, der in Verbindung mit dem Gedanken einer wirklichen Weltraumfahrt zum Rechenschieber griff und zahlenmäßig durchgearbeitete Konzepte und Konstruktionsentwürfe vorlegte."
Wernher von Braun
im Vorwort zur Neuausgabe des Buches 1960
|
|
|
|
|
|
| Katechismus der Uraniden
"Dies Buch soll kein "wissenschaftliches Werk" sein. Philosophie ist zwar "die Mutter der Wissenschaften", steht aber bei den heutigen Forschern nicht eben hoch im Kurs und ist ja streng genommen auch keine eigentliche Wissenschaft, ähnlich wie eine Mutter von Männern selbst auch noch kein Mann ist. Doch der Verfasser hofft, daß das Buch den Forschern, die die Tatsachen zusammentragen und ordnen, manchen nützlichen Rat geben kann. Weiter hofft er, daß es manchem, der dem Kirchenglauben entwachsen ist und an der heutigen Welt verzweifelt, die tröstliche Gewißheit zu geben vermag, daß doch nicht alles umsonst und die Welt nicht von allen guten Geistern verlassen ist, und schließlich glaubt er, daß es manchen aus seiner Apathie in Weltanschauungsfragen aufrütteln und zur Mitarbeit an einer besseren, gerechteren und schöneren Welt anspornen wird."
Hermann Oberth
|
|
 |
|
|
|
| Wählerfibel für ein Weltparlament
Hermann Oberth ist als Vater der Weltraumfahrt bekannt. Über sein Buch "Die Rakete zu den Planetenräumen", welches 1923 das Weltraumzeitalter einleitete, schreibt Wernher von Braun: "In prophetischer Klarheit beschreibt Hermann Oberth alle wesentlichen Elemente unserer heutigen Großraketen, die von zeitgenössischen Schreibern oft für Erfindungen der letzten Jahre gehalten werden. Seiner einsamen Genialität, die ihn befähigte, alle wesentlichen Elemente eines gigantischen Konzepts in Fokus zu bringen, verbunden mit seiner menschlichen Größe, die ihn in scheuer Zurückhaltung, sowohl das 'Kreuzige ihn' wie das 'Hosiannah' der öffentlichen Meinung mit Gleichmut ertragen ließ, gilt meine rückhaltlose Bewunderung."
Auch dieses Buch zeichnet sich durch eine mathematisch Anmutende Gedankenklarheit aus. Als Grundlage verwendete Oberth die Übertragungen eines Mediums, die er aber seiner Art entsprechend kritisch prüft.Die behandelten Themen, die Oberth ohne Rücksicht auf "moderne Ansichten" beschreibt, sind geeignet, Denkprozesse in Gang zu setzen, die helfen könnten, die Hoffnungs- und Mutlosigkeit der heutigen Menschen zu überwinden. Da die einzelnen Nationalstaaten in ihren Möglichkeiten zu begrenzt sind, wendet sich Oberth an die gesamte Menschheit und fordert sie zum mitdenken auf.
Kapitel, wie zum Beispiel "Soziologisch bedingte Irrtümer", "Was ist Kultur", "Kulturschöpfer und ihr Lohn", "Kakokratie" (Die Herrschaft der oder des Schlechten), "Die Bürokratie und der Militarismus", "Die Geschichtsfälschung", "Erziehungsfragen", "Der Sinn der Menschheit, das Ziel der Kultur und der Krieg" und "Warum soll das Volk an der Politik teilnehmen?" behandeln heute brennende Fragen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| WERBUNG |
|
|
|
Bücher von Hermann Oberth bei weltraumladen
|
|
|
|
|
Die Rakete zu den Planetenräumen
|
|
|
|
|
Wege zur Raumschiffahrt
|
|
|
|
|
Menschen im Weltraum
|
|
|
|
|
|
|
Weitere Bücher von Hermann Oberth
|
|
|
|
Das Mondauto
|
|
|
|
|
Stoff und Leben
|
|
|
|
|
Katechismus der Uraniden
|
|
|
|
|
Parapsychologie - Schlüssel zur Welt von morgen
|
|
|
|
|
Wählerfibel für ein Weltparlament
|
|
|
|
|
Briefwechsel. 2 Bände
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
raumfahrtmuseum.com
Besucher aktuell
|
|
|
|
|